Kategorie-Archiv: Allgemein

Corona: Soziale und emotionale Förderbedarfe in den Blick nehmen

Die Pandemie hat vielen Kindern und Jugendlichen zugesetzt. Gerade deswegen sei es jetzt wichtig, besondere Unterstützungsbedarfe an den katholischen Schulen in den Blick zu nehmen und zu stärken, meint Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschuleim Erzbistum Hamburg:

„Im Aufholen von Corona ist es mir ein besonderes Anliegen, darauf zu schauen, was Kinder und Jugendliche nach anderthalb Corona-Jahren an sozialer und emotionaler Unterstützung brauchen. Insgesamt merken viele Lehrkräfte sowie Erzieherinnen und Erzieher, dass Schülerinnen und Schüler ein großes Nachholbedürfnis im Hinblick auf das soziale Leben und die Gemeinschaft haben. Unsere Schulen sind dabei, hier besondere Akzente zu setzen. Dass Klassenreisen nun wieder stattfinden können, Chorarbeit, Theater, Sport – all das ist wichtig und nötig. Weitere Schritte zur Stärkung der Kinder und Jugendlichen werden folgen. Die Tage der Orientierung haben wieder in hoher Frequenz gestartet – unsere Teamerinnen und Teamer sind derzeit im Dauereinsatz. Dafür bin ich sehr dankbar.

In einigen wenigen Fällen beobachten wir bei Kindern und Jugendlichen die Ausprägung von psychischen Störungen oder Erkrankungen, die offenkundig auch auf die Bedingungen während der Corona-Pandemie zurückzuführen sind. Hier konnten mit Jugendämtern, Kinderärzten und Kinderpsychologen bislang stets gute Unterstützungen für die Heranwachsenden organisiert werden. Hilfesuchenden Familien rate ich, die Unterstützungsstrukturen unserer Schulen zu nutzen und sich direkt an unsere Beratungslehrerinnen und -lehrer, an Schulpsychologinnen und 
-psychologen und andere zu wenden.

Zwar haben wir in den anderthalb Corona-Jahren keine signifikante Häufung an Verdachts- oder Vorfällen im Bereich der Kindeswohlgefährdung festgestellt, gleichwohl muss auch auf diesen Bereich große Aufmerksamkeit gelegt werden. Fachleute wie der Kinderschutzbund, der Unabhängige Beauftragte der Bundesregierung für Missbrauchsfragen und andere weisen darauf hin, dass es erhebliche Anzeichen gibt, dass Kinder und Jugendliche in den letzten Monaten gehäufter Gewalt ausgesetzt gewesen sind, unter anderem auch sexualisierter Gewalt im Internet. Zum Teil ist festgestellt worden, dass Täter ihr Verhalten im Netz deutlich verstärkt haben, um Kontakte zu Kindern und Jugendlichen anzubahnen.

Dass wir bislang noch keine erhöhten Vorfallszahlen in unserem katholischen Schulsystem vorliegen haben, kann daran liegen, dass das Dunkelfeld groß ist und es häufig lange dauert, bis Erwachsene ein verändertes Verhalten von Kindern beobachten oder Heranwachsende sich mitteilen. An unseren Schulen wird die Sensibilität in der Beobachtung und in der Diagnostik nochmals erhöht werden. Als privater Schulträger planen wir, die Ressourcen für Kinderschutzfachkräfte, Sozialarbeiter, Sozialpädagogen und andere Professionen weiter zu verbessern. Wir investieren zudem in Qualifizierung, beispielsweise durch Fortbildungen im Bereich „Gewalt im Netz“. Auch das Thema Elternarbeit und Elternberatung schauen wir uns näher an und werden dazu mit den Elterngremien in den kommenden Wochen beraten.“

Aktuelles zum Umgang mit Corona in den katholischen Schulen

Corona-Regeln, Impfungen, mobile Luftfilteranlagen:

Wie kommen die katholischen Schulen in der Bekämpfung der Pandemie voran?
Kurz nachgefragt bei Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule im Erzbistum Hamburg:

„Nach den Sommerferien sind die Schulen mit dem Regelbetrieb gestartet. Zwar gibt es durch die Bestimmungen der Corona-Hygienepläne weiterhin gewisse Einschränkungen im Schulablauf. Insgesamt bin ich aber froh und zufrieden, wie dieses Schuljahr gestartet ist. Von sehr vereinzelten Quarantänen einzelner Klassen oder vereinzelten Quarantänen einzelner Schülerinnen und Schüler und einzelner Schulbeschäftigten abgesehen, hat es bislang auch keine großen Zwischenfälle und Unterbrechungen des Regelbetriebs gegeben. Das ist gut. Denn wir merken, wie wichtig es für die Kinder und Jugendlichen ist, wieder in der Schule zu sein, geordneten Unterricht zu erhalten, ihre Freundinnen und Freunde regelmäßig zu sehen und sich in der Schulgemeinschaft zu bewegen. Es herrscht ein großes Nachholbedürfnis in Sachen Gemeinschaft, im sozialen und emotionalen Bereich.

Was die Impfungen von Schulbeschäftigten anbelangt, bin ich hoch zufrieden. Mit Ende der Sommerferien sind stichprobenartigen Auswertungen nach deutlich über 90% unserer Schulbeschäftigten geimpft gewesen – das ist eine hervorragende Quote. Das Impfen ist neben der konsequenten Anwendung der Hygieneregeln und den regelmäßigen Testungen die dritte wesentliche Säule im Kampf gegen die Pandemie. So wird der Schutz der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen und unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Schulen vorangebracht.

Die Impfungen von Schülerinnen und Schülern an unseren Schulen, die in Kooperation mit einem Hamburger Ärzteteam als freiwilliges Impfangebot organisiert und durchgeführt worden sind, sind sehr gut angenommen worden. Ein großes Lob für unsere Kooperationspartner und unsere weiterführenden Schulen! An allen unseren weiterführenden Schulen konnte den ab 12-jährigen Schülerinnen und Schülern ein solches Impfangebot gemacht werden. In den kommenden Tagen wird geklärt werden, ob wir an weiteren Tagen Impfangebote machen werden.

Die Anschaffung mobiler Luftfiltergeräte ist an den katholischen Schulen derzeit nicht flächendeckend, sondern nur im Einzelfall geplant. Entgegen anderslautender öffentlicher Aussagen liegt eine staatliche Umsetzungsrichtlinie, wie die Ersatzschulen an den Mitteln zur Anschaffung mobiler Luftfiltergeräte beteiligt werden sollen, bislang nicht vor. Nach übereinstimmender Einschätzung der Bauabteilung im Erzbischöflichen Generalvikariat und der Schulabteilung haben mobile Luftfilteranlagen bislang auch lediglich einen ergänzenden Effekt zum ganz normalen, herkömmlichen Lüften durch Öffnen der Fenster. Dies ist auch weiterhin das Ergebnis ernst zu nehmender wissenschaftlicher Studien. Vor diesem Hintergrund ist der Kosten-Nutzen-Effekt bei den extrem hohen Anschaffungs- und Wartungskosten fraglich. Der zusätzliche Mehrwert ist überschaubar. Sinn macht der Einsatz mobiler Luftfiltergeräte hingegen in schlecht zu belüftenden Räumen. Hier prüft die Bauabteilung derzeit an verschiedenen Standorten einzelne Raumsituationen und Einsatzmöglichkeiten. Aber einen flächendeckenden Einsatz der Geräte sehen wir nicht.“ 

NEU: Magazin der katholischen Schulen

Das neue 20-seitige Magazin der katholischen Schulen ist da! Es gibt allen Interessierten einen kompakten Einblick in das katholische Schulsystem in Hamburg, listet die Adressen und Ansprechpartner_innen der katholischen Grund- und Stadtteilschulen sowie Gymnasien in allen Bezirken auf, gibt konkrete Einblicke in die Arbeit vor Ort, bietet Interviews und Portraits. Das Magazin wird u.a. als Beilage im Hamburger Abendblatt und in der Neuen KirchenZeitung erscheinen, in katholischen Kindertagesstätten, Schulen und weiteren Bildungsorten verteilt und zudem in den Kirchen ausliegen. Online können Sie hier im Magazin stöbern:

Kultur- und Federtaschen aus Resten genäht

Die Idee ist so einfach wie genial: Aus dem Material alter Werbebanner, die einst Fassaden und Bühnen schmückten, entstehen an der Katholischen Schule Altona derzeit handgefertigte Kultur- und Federtaschen mit praktischem Klett- oder Reißverschluss.

Neunt- und Zehntklässler der Stadtteilschule am Dohrnweg sind seit mehreren Wochen mit viel Geschick dabei, große Kunststoffbahnen zu zerteilen, Einzelteile auszuschneiden und daraus mit der Nähmaschine Neues zu erschaffen. „Unsere Schülerinnen und Schüler sind wirklich hochmotiviert.
In der letzten Woche haben sie sogar freiwillig Überstunden gemacht – für den guten Zweck“, freut sich Schulleiterin Eike Eichmann, die die Lerngruppe anleitet. Denn der Erlös aus dem Taschenverkauf ist für die Partnerschule Divino Nino Jesus im argentinischen Iguazu vorgesehen.

Interessenten können ihre Taschenbestellung – gegen eine Spende von mindestens 7 EUR pro Stück – direkt an das Sekretariat der Schule richten: sekretariat@kath-schule-altona.kseh.de

Bild v.l.n.r.: Die Zehntklässlerinnen Geneda, Celina und Nina von der Katholischen Schule Altona nähen Taschen aus alten Werbebannern – für den guten Zweck. (Foto: E. Eichmann)

Besuch vom Staatsorchester Hamburg

Am  20.10.2020 hatten die Schüler der 4. Klassen Besuch vom Hamburgischen Staatsorchester:  Frau Clara Bellegarde (aus Paris gebürtig), Solo-Harfinistin des Staatsorchesters Hamburg,  hatte ihre Harfe mitgebracht und stellte ihr riesiges, wunderschönes und beeindruckendes Instrument auf der Bühne unseres Musikraumes den Kindern der 4. Klasse vor.

Aufmerksam lauschten alle Schüler*innen den Klängen des Harfenspieles. Dabei konnte Frau Bellegarde dem Instrument die verschiedensten Klangfarben und Töne entlocken. Besonders beeindruckend waren dabei auch die beiden von ihr vorgetragenen Werke für Harfe: Der „Chanson dans la nuit“ von Carlos Salzedo und das „Impromtu für Harfe solo op.86“ von Gabriel Faure.

Die französische Harfenspielerin musste auch sehr viele interessierte Fragen unserer Viertklässler beantworten. So erfuhren die Schüler z.B., dass Frau Bellegarde schon seit dem 6. Lebensjahr Harfe spielt und täglich mehrere Stunden übt.  Dass Corona z.Zt. verhindert, mit dem Staatsorchester häufiger wie gewohnt auftreten zu können, erzählte Frau Bellegarde ebenso wie von der Schwierigkeit, dieses große Instrument in unsere Schule zu transportieren. Dieses beeindruckende und große  Instrument einmal so hautnah und direkt vor sich zu sehen und zu hören, war schon ein ganz besonderes Erlebnis. Dabei erklärte Frau Bellegarde auch, dass auf einer Harfe die Seiten farbig markiert seien, damit sie als Harfe-Spielerin sich leichter unter den vielen, vielen Saiten ihres Zupfinstruments orientieren kann.

Schade, dass dieser 45-minütige Besuch so schnell vorüber war. Dies war sicher eine  gelungene, beeindruckende und außergewöhnliche Musikstunde für unsere vierten Klassen!

Neue Adresse für IServ

Du weißt nicht weiter bei IServ? Ruf mich an.
040 / 30 74 39 95
dienstags 16-18 Uhr, donnerstags 17 bis 19 Uhr
Du kannst auch außerhalb dieser Zeiten anrufen und eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen.
Ich rufe dann schnellstmöglich zurück.
Oder du schreibst mir eine E-Mail:
W.Adelmann@kath-schule-altona.de

So kannst du dich einloggen:
IServ-Adresse für den Login im Browser (deinem Internetzugang, z. B. Chrome, Explorer, Firefox, Opera ..):
ks-altona.de
Dein Name mit einem Punkt zwischen den Vorname(n) und dem Nachnamen.
Z.B.: max.petra.salzstreuer
Dein Passwort ………….
(Falls du das vergessen haben solltest, bitte bei mir melden.)

Totengedenken zu Allerheiligen und Allerseelen

Heute haben wir zwei Gottesdienste zu den Festen Allerheiligen und Allerseelen gefeiert. Dabei wurde auch unserer Toten gedacht. Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen und Lehrer brachten eine Kerze nach vorn, die an der Osterkerze entzündet und auf unserem Gedenkkreuz aufgestellt, ein Gedenken ausdrücken soll. In einer stillen Minute und einem anschließenden Gebet brachten wir unsere Anliegen vor Gott. Nach dem Gottesdienst brannten die Kerzen vor dem Muttergottesbild unserer St.-Theresien-Kirche weiter.

Kunstwerke nachstellen – WPK Kunst Klasse 9/10

Die Schülerinnen und Schüler des WPK Kunst sollten während des Fernunterrichtes Kunstwerke nachstellen. Dazu suchten sie im Internet Kunstwerke aus und überlegten sich, wie sie die Werke mit wenigen Handgriffen nachstellen können. Familienmitglieder wurden gebeten, sie „in Szene gesetzt“ zu fotografieren. Die Ergebnisse sprechen für sich!

Herzlichen Dank allen Künstler*innen. Ein besonderer Dank geht an Ivana, Krisha, Hager, Olivia, Daniel, Filipe, Samuel, Maurice, Carlos, Herbert und Stavros für ihre Bereitschaft, an dieser kleinen Ausstellung teilzunehmen!

Zehn Tage nach Pfingsten feiern wir am Donnerstag, mitten in der Woche, ein großes Fest: Fronleichnam.

Jede Katholikin und jeder Katholik weiß sicherlich, dass wir an diesem Tag keine „frohe Leiche“ feiern. Und dennoch wird kaum jemand eine befriedigende Antwort geben können, was wir denn eigentlich an diesem Tag oder am Wochenende danach feiern.

Wir denken zurück an den Donnerstag vor Ostern, den Gründonnerstag, an dem Jesus vor seinem Tod mit seinen Jüngern das letzte Abendmahl gefeiert hat. Beim Essen das Leben teilen, wie Jesus es getan hat, und damit einen Vorgeschmack auf den Himmel spüren, so etwa drückt es der Autor am Ende des ZDF-Films aus, den wir unten verlinkt haben, und den Sie sich gern einmal anschauen dürfen. 

Für Jugendliche und Erwachsene: https://www.youtube.com/watch?v=jvP3EOaMkps

Für die Kinder wird es etwas einfacher und kürzer erklärt. Schauen sie es sich doch mit Ihren Kindern zusammen an. Es lohnt sich.

Für Kinder: https://www.youtube.com/watch?v=ZWpmWuR2Wd8

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