Kategorie-Archiv: Allgemein

Großer Abschied von der Schulleitung Frau Bärbel Dörnte

„Ja, es stimmt, es geht uns soooo gut!“ – Der Chor der Dritt- und Viertklässler verpackte die besondere Atmosphäre an der Katholischen Schule Altona gleich zu Beginn der großen Abschiedsfeier in eine stimmige Liedzeile.

Sie war zugleich der musikalische Dank der Jungen und Mädchen an ihre langjährige Schulleiterin Bärbel Dörnte, die ihren Dienst an der Grund- und Stadtteilschule im März 1998 begann.

Im Oktober 2004 übernahm die dreifache Mutter dann – zunächst kommissarisch – die Leitung der Grund- und Stadtteilschule am Dohrnweg. Nach über 20 Jahren verabschiedet sich die Natur- und Kulturliebhaberin mit dem zu Ende gehenden Schuljahr in den Ruhestand.

 

„Es ist für mich – und ich denke für uns alle – ein etwas befremdliches Gefühl, sich Altona und das Katholische Schulsystem ohne Sie vorzustellen“, erklärte Dr. Christopher Haep, Abteilungsleiter Schule und Hochschule. Haep dankte Dörnte für ihre große Aufgeschlossenheit und herzliche Verbindlichkeit.

„Sie haben diese Schule stets mit klarer Überzeugung und ruhiger Hand geführt, sie mit Ihrem Glauben und ihrer Leidenschaft geprägt. Dafür gilt Ihnen unser großer Dank“, sagte Haep.

Schulleiter-Sprecher Rainer Busenbender bestätigte zu Beginn seiner Abschiedsworte die jungen Sänger am Anfang der Veranstaltung: „Die gute Atmosphäre hier liegt an Deiner Haltung, an Deiner liebevollen Art“, erklärte Busenbender. Bärbel Dörnte sei eine Detailarbeiterin, eine unermüdliche Kämpferin und ein Teamplayer. „Du lässt anderen Menschen Raum, um sich zu entfalten. Und Du freust Dich ehrlich über den Erfolg anderer“, sagte Busenbender.

In den schweren Zeiten des Erneuerungsprozesses im Erzbistum Hamburg, der die Schließung der Schule mit sich brachte, habe Dörnte mit einer großartigen Haltung das Unabwendbare angenommen und sich weiterhin mit aller Kraft für die Schüler und die schulischen Angebote eingesetzt.

„Mit Dir verlässt uns ein ganz feiner Mensch“, schloss Busenbender seine Worte. Der Applaus der anwesenden Gäste unterstrich die Aussage eindrucksvoll.

Das Kollegium hatte sich mit einem eigens gedrehten Film („Mythos Klemmbrett“) auf die letzten Geheimnisse ihrer langjährigen Schulleiterin fokussiert. Und somit zugleich die große Verbundenheit zwischen Chefin und Team verdeutlicht.

Katholische Schule Altona: Großer Abschied für Schulleiterin Bärbel Dörnte

Vertreter des Elternrates erinnerten in launigen Worten an die allmorgendliche persönliche Begrüßung der Kinder an der Schultür durch die Schulleiterin, an das stets offene Ohr für Jung und Alt.

„Ihre Klarheit hat immer schnell eine Tür geöffnet“, so das Resümee der Elternratsvertreterinnen, „und dafür danken wir Ihnen von ganzem Herzen.“

Als weitere Überraschung sang der Lehrerchor selbstgedichtete Lieder über die Schulanekdoten ihrer Schulleitung.

Text und Fotos: Christoph Schommer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

6. Klasse gewinnt den 3. Platz im Fairplayer-Projekt

Es hat alles damit angefangen, als wir im Februar in die Schule kamen und überall auf dem Boden oder auf den Bänken das Fairplayer-Logo stand und die Turnhalle sich in eine Erlebniswelt verändert hat, damit wir überhaupt wissen was das Fairplayer-Projekt eigentlich auf sich hat.
Es gab mehrere Stationen, z. B. an einer Station war etwas über Mülltrennung, an der anderen war etwas über Kleidung (Das viele dadurch Kinderarbeit machen müssen, fanden wir ganz schlimm.) und das durch den Transport über Schiffe oder Flugzeuge viel Energie verloren geht und CO2 entsteht. In diesen verschiedenen Stationen gab es immer passende Spiele, wie man das verhindern kann. Es gab auch eine Tabelle, in die man seine Ideen aufschreiben kann. Als die Erlebniswelt schon vorbei war, kamen verschiedene Teamer in die Klassen und haben unsere Ideen aufgeschrieben und aufgehangen. Dann mussten wir alle in verschiedene Gruppen gehen. Wir hatten die Wahl zwischen Wasser, Konsum, Flucht, Müll. Jede Gruppe musste sich überlegen wie man sich einsetzen könnte. Über mehrere Wochen führten wir das Projekt durch und arbeiteten auch in unserer Freizeit daran.
Wir mussten dann unsere Idee in einem Video zusammenfassen und zeigen. Das Video haben wir hochgeladen und den Link an die Organisatoren geschickt.
Am 19.6.2019 war die Siegerehrung. Der 1. Platz bekam 300 €, der 2. Platz 200 € und der 3. Platz 100 €. Wir gewannen den 3. Platz und haben uns sehr darüber gefreut.
Nach der Siegerehrung müssen wir das Projekt auch weiter unterstützen! Das wollen wir auch tun! Helft uns dabei, die Elbe und unsere Umgebung sauber zu halten!
Um es zusammenzufassen: Damit wollten wir zeigen, dass WIR die Welt besser machen können.
„Fairplayer – Du für die Welt“
Catalina und Frau Küster

Fastenaktion „Perlen des Glaubens“

 

18 Perlen reihen sich an einem Band aneinander…

… und bilden einen Kreis, dessen Anfang und Ende durch die größte Perle golden leuchtend gesetzt wird. Ob sie als der Lebensweg Jesu gedeutet werden oder auch zum Sinnbild für das eigene Leben werden: die Perlen machen Glauben greifbar.

Das Team des Schulpastorals (Herr Adelmann und Frau Mittendorff) kommen in die einzelnen Klassen und basteln mit den Kindern und Jugendlichen das Armband. Die Kinder sind ganz begeistert und tragen, die Perlen des Glaubens, voller Stolz. Den Schüler*innen werden in Gottesdiensten, Morgengebeten und Meditationen, Zeit ermöglicht, um den Glauben greifbar zu machen.

Die Perlen des Glaubens

sind ein ökumenisches Perlenband, das ursprünglich aus Schweden stammt. Jede Perle steht für ein Lebens- oder Glaubensthema. Es ist eine Hilfe, um wieder mit sich selbst, mit Gott und mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen. Es lädt ein, sich Zeit zu nehmen – für sich selbst und Gott! So kann der Blick auf die eigene Biographie gehen und Erfahrungsräume erschließen sich in der Rückschau oder auch ganz neu. So öffnet sich (wieder) ein Weg zu christlichen Traditionen und Glaube wird im wahrsten Sinne „greifbar“.

Eine Seekiste voller Bücher für die Domschüler

Kultur-Aktion „Leinen los!“ der katholischen Schulen fördert Leseerlebnisse und Schülerkontakte

Der kleine Drache Kokosnuss liegt noch in der hölzernen Seekiste, die in der Mitte des Raumes steht. Gespannt warten die Drittklässler der Domschule St. Marien im Schneidersitz auf ihn und die vielen weiteren Fabelwesen, Prinzessinnen und Superhelden, die noch von Holzwolle umgeben und von Schlössern vor dem Zugriff gesichert sind. „Wer von Euch will die Kiste jetzt öffnen?“, fragt Franziska Zoubek, Klassenlehrerin der Katholischen Schule Altona, in die Runde. „Ich“ schallt es ihr zigfach entgegen. Gemeinsam mit ihren Grundschülern hat sie die Kiste gepackt und nach St. Georg zur  Domschule gebracht. Viele Tage haben sich ihre Schülerinnen und Schüler auf diesen Moment vorbereitet, haben lustige, spannende und auch traurige Bücher gelesen, um für ihre Altersgenossen die absoluten Lieblingsbücher auszusuchen. Und die Domschüler lassen sich nicht lange bitten, springen auf, lösen die Schlösser, klappen die Holzwände zur Seite und angeln sich im Nu eines der 28 Kinderbücher aus dem Innern der Holzkiste. Dazu gibt es noch einen ausgefüllten Fragebogen, den die Altonaer Kinder ihren Altersgenossen überreichen. Er informiert über die wichtigsten Inhalte des Buches, über Lieblingsfiguren und spannende Textstellen. Und er gibt Auskunft über das Leben und die Leidenschaften des Schenkenden.
Yasmin zeigt Laria ihr Lieblingsbuch. Die beiden Mädchen hocken auf dem Boden, verfolgen die Abenteuer eines kleinen Drachen bei seiner Reise zu den Dinosauriern – und kichern leise über das neugierige Stachelschwein Mathilda. „Du wirst sehen: Das ist total spannend“, motiviert Yasmin Laria zum Lesen. Und die nickt eifrig beim Durchblättern des Kinderbuches. Überzeugt werden muss die Achtjährige nicht mehr. Leseunlust bei Kindern? Von wegen. „Das Lesen kommt gerade wieder“, bestätigt Domschul-Leiterin Majon Karg ihre Erfahrungen aus dem schulischen Alltag. „Und diese Aktion hilft dabei. Sie ist wirklich toll und mit wenig Aufwand durchzuführen“, lobt Karg das seit zwei Jahren laufende Literaturvermittlungsprogramms „Leinen los!“, eine Gemeinschaftsinitiative der 21 katholischen Schulen im Stadtgebiet, des Kulturforum21 sowie der Katholischen Akademie. Die Idee: Klassen aus dem Grund­schulbereich sowie aus den weiterführenden Schulen befüllen hölzerne Seekisten mit ihren Lieblingsbüchern und bringen diese persönlich an andere Schulstandorte. Dort werden die Bücher gelesen, rezensiert und als Impulse für eigene Aktionsideen ge­nutzt. Und natürlich packen die Schüler neue Kisten, die dann ebenfalls auf die Reise gehen. In den kommenden Wochen wird also wieder eine Seekiste gepackt und von einer Schule zur nächsten gebracht – diesmal von St. Georg nach Neugraben. Leinen los!

Bild 1, vlnr: Laria (8) und Yasmin (8).

Bild 2: Franziska Zoubek (Katholische Schule Altona) verteilt die Bücher an Domschüler.

Bild 3: Domschul-Leiterin Majon Karg mit Schülern der Domschule St. Marien und der Katholischen Schule Altona.

Text und Fotos von Christoph Schommer

 

 

Umweltschutz wird ganz groß geschrieben. Fairplayer an unserer Schule

Ende Februar hatten wir die FairPlayer zu Gast in der Schule, die mit der 6., 7., 8. und 9. Klasse
zwei Projekttage durchführten. In der Turnhalle war eine Erlebniswelt zu den Themenbereichen
Konsum, Klima, Wasser und Flucht aufgebaut, die die Schülerinnen und Schüler interaktiv
entdecken konnten. Durch zahlreiche Übungen erfuhren sie Wissenswertes über die
unterschiedlichen Bereiche und setzen sich anschließend mit selbstgewählten Projekten
auseinander. Diese werden sie in den kommenden Wochen und Monaten weiter verfolgen.
Stephie Küster

 

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Fairplayer- „Du für die Welt“ kommt nach Altona

Volles Programm für Weltverbesserer: Am 25. und 26. Februar werden sich die Sechst- bis Neuntklässler der Katholischen Schule Altona mit Fragen und konkreten Handlungsansätzen rund um die Themen Klima, Wasser, Flucht und Konsum im Rahmen des von der UNESCO ausgezeichneten Bildungs- und Partizipationsprojekts „Fairplayer“ befassen.

Altersspezifische Inputs regen die Schülerinnen und Schüler an, ihre persönliche Haltung zu überprüfen und Projekte zur Problemlösung zu entwickeln. Eine eigens aufgebaute Erlebniswelt in der Sporthalle ermöglicht den Kindern und Jugendlichen außergewöhnliche interaktive Einblicke in verschiedene Umweltszenarien sowie Gespräche und Diskussionen mit Projektverantwortlichen. Nach den beiden Projekttagen können sich interessierte Schüler für die sogenannte „Fairplayer-Challenge“ bewerben – mit Videos und Projektideen, wie die Welt ein kleines bisschen gerechter werden kann.

„Fairplayer – Du für die Welt“ … kommt nach Altona!

Seit 2014 sensibilisiert die Fairplayer-Aktion junge Menschen an den Schulen im Erzbistum Hamburg, mit sich, anderen und der Umwelt verantwortungsvoll und vorausschauend umzugehen. Die Organisation der Aktionstage liegt in den Händen der Katholischen Jugend Hamburg (KJH).

www.fairplayer.kjh.de
Infos: Max Uhl, uhl@erzbistum-hamburg.de

Vorlesetag zur Heimat Hamburg

Am Dienstag wartete auf die Grundschulklassen ein ganz besonderer Besuch. Zwei Vorleser stellten den SchülerInnen drei neue Bücher vor. Es wurde nicht zu gelesen, sondern auch gesungen, getanzt und viel gelacht. Alle waren ganz begannt und hörten den spannenden Geschichten zu. Nach der Lesestunde lagen in den Klassen die vorgestellten Bücher bereit. Einige Kinder machten sich sofort mit den neuen Büchern vertraut und schmökerten verträumt in den Hamburger Geschichten.

Seekiste voller Bücher von Harvestehude nach Altona

 

Die Augen der Drittklässler fixieren die geschlossene Holzkiste, die inmitten des Klassenraumes steht. Holzwolle lugt aus den Ritzen zwischen den Seitenwänden hervor, die mit schmalen Metallschlössern gesichert sind. Und die Spannung der Drittklässler der Katholischen Schule Altona ist mit den Händen zu greifen. „Dann lasst uns die Kiste mal vorsichtig öffnen“, gibt Klassenlehrerin Angela Statsch von der Katholischen Schule Hochallee das Startsignal.

Viele Wochen lang haben sich ihre Drittklässler vorbereitet, haben lustige, spannende und auch traurige Bücher gelesen, um für ihre Altonaer Altersgenossen die absoluten Lieblingsbücher zusammenzupacken. Mit Feuereifer lösen die Kinder die Schlösser, klappen die Holzwände zur Seite, greifen in die Holzwolle und geben so den Inhalt der Schatzkiste frei: 28 Kinderbücher, selbst gebastelte Lesezeichen und sogar einige süße Leckereien wechseln in Windeseile die Besitzer.

„Klasse, das habe ich noch nicht“, freut sich Bruna, die gern Märchen liest, über ihr neues Buch mit Fabelwesen. Freundin Neslisah vertraut zuhause ganz auf Papas Rat: „Ich mag Moby Dick, die Schatzinsel und Huckleberry Finn. Mein Vater sucht aus und ich lese“, gibt die Drittklässlerin unumwunden zu und ergänzt „meistens passt das auch super“. Mit den Buchgeschenken der Harvestehuder Kinder ist sie sehr einverstanden. Und bei Titeln wie Petronella Apfelmus, Der kleine Drache Kokosnuss oder Max und Moritz ist auch viel Abwechslung dabei.

Das seit nunmehr fast zwei Jahren laufende Literaturvermittlungsprogramms „Leinen los!“,ist  eine Gemeinschaftsinitiative der 21 katholischen Schulen im Stadtgebiet, des Kulturforum21 sowie der Katholischen Akademie, was die Schüler wieder einen neuen Zugang zum Lesen eröffn

Die Idee: Klassen aus dem Grund­schulbereich sowie aus den weiterführenden Schulen befüllen hölzerne Seekisten mit ihren Lieblingsbüchern und bringen diese persönlich an andere Schulstandorte. Dort werden die Bücher gelesen, rezensiert und als Impulse für eigene Aktionsideen ge­nutzt. Und natürlich packen die Schüler neue Kisten, die dann ebenfalls auf die Reise gehen. In den kommenden Wochen wird also wieder eine Seekiste gepackt und von einer Schule zur nächsten gebracht – diesmal von Altona nach St. Georg zur Domschule St. Marien. Leinen los!

Der Garten Eden neu interpretiert

Die Klasse 3b hat in Kooperation mit den Deichtorhallen und dem Kulturforum21 und ein Fotoprojekt über die Schöpfung und die Bibelgeschichte von Adam und Eva gemacht. Zu Beginn des Projektes haben die Kinder die Geschichte von Adam und Eva gehört und verschiedene mögliche künstlerische Darstellungen, der letzten Jahrhunderten, der Bibelgeschichte betrachtet. Bei der Bildbetrachtung und Beschreibung der verschiedenen Darstellungen haben die Kinder herausgefunden, was in den Gemälden ein Paradies bedeuten kann. Anschließend sind den Kindern zu ihrem persönlichen Paradies sehr unterschiedliche Sachen eingefallen: Kuchen, Freiheit, Wünsche, Videospiele, Tiere, Handtuch, mit der Familie rausgehen, ausschlafen, shoppen oder Schwimmbad. Ebenso nannten die Kinder viele Orte: Insel, Italien, Dubai, Flugzeug und Dschungel. Zum Abschluss haben die Kinder verschiedene Szenen, wie z.B. die Vertreibung aus dem Paradies, selbst inszeniert sowie ihre eigenen Vorstellungen präsentiert.

Eine Woche später hat sich die Klasse auf den Weg zu den Tropengewächshäusern des Botanischen Gartens in Planten un Blomen, der Fotolocation gemacht. In kleinen Gruppen haben die Kinder Einwegoveralls angezogen und sich mit dem Fotografen André Lützen an verschiedenen Orten als Adam und Eva versucht – mit großem Erfolg und Spaß! Zusätzlich haben die Kinder sich gegenseitig mit Taschenlampen bei den Fotos ausgeleuchtet.

Es war ein sehr spannendes Projekt, bei dem die Kinder die Bibelgeschichte Adam und Eva neu entdeckt haben, als Adam und Eva „verkleidet“ einzelne Szenen nachspielen konnten und dabei ihr schauspielerisches Talent unter Beweis stellen konnten.

Die Fotos werden im kommenden Jahr, mit den Fotos der weiteren Projekten der Katholischen Schulen zur „Ikonografie in der Gegenwart“ veröffentlicht.

Philine von Borstell

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