Autoren-Archiv: zoubek

Die Welt entdecken – Die 5. und 6. Klasse besucht das Universum Bremen

Mensch – Natur –Technik, mit leuchtenden Buchstaben werden die Etagen des Universums in Bremen knapp beschrieben, doch hinter jedem dieser Etiketten verbirgt sich eine Vielzahl an Möglichkeiten zum Experimentieren oder interaktiven Erleben. In diesem Museum sind die Dinge nicht ausgestellt, alles darf angefasst und ausprobiert werden. Alle Sinne werden angesprochen, es wird gehört, gesehen, gerochen und gefühlt.

Wie ist es nichts sehen zu können? Was ist Infrarot? Fließt hier Strom? Wie verändert der Klimawandel die Erde? Kann man mit den Augen einen Computer steuern? Auf jede Frage finden die Schüler der katholischen Schule Altona Antworten. Die Zeit vergeht dabei wie im Flug und am Ende sind sich alle einig: das war nicht nur ein großartiger Tag, wir haben auch wirklich viel gelernt.

 

Bienen auf dem Dach

Seit einigen Wochen sind auf unserem Dach 3 Bienenstöcke. Im Frühjahr gibt es auf dem Schulhof und in der Nachbarschaft viele blühende Bäume. Der Imker war begeistert und meinte, ein einziger Baum hat so viele Blüten wie eine große Blumenwiese. Solange die Linden, Kastanien und auch die vielen Blumen in den Balkonkästen und Gärten blühen, haben die Bienen genug Futter. Im Spätsommer geht die Fülle zurück. Er meinte, Sonnenblumen sind im Herbst für die kleinen Insekten ideal.

Daraufhin säten die Schülerinnen und Schüler der 5 Klasse mit ihren Lehrerinnen Frau Küster und Frau Eichmann Sonnenblumenkerne aus. Damit man sie im Beet gut findet und ihnen gezielt Wasser geben kann, wurden 2 Kerne zusammen in die Erde gesetzt und mit einem Stäbchen versehen.

Schon nach wenigen Tagen zeigten sich die ersten Keimlinge. Bei Trockenheit gießen die Schülerinnen und Schüler ihre Pflänzchen in der Pause. Nun sind wir gespannt, ob nach den Sommerferien die ersten Sonnenblumen blühen und wie der Honig schmecken wird.

 

Spendenlauf im Wohlerspark

Am Fronleichnamstag, 31. Mai 2018, war Spendenlauf im Wohlerspark. Nach
den Gottesdiensten ging es los. 1222,83 Euro wurden für unsere
Partnerschule Divino Nino Jesus in Iguazu, Argentinien erlaufen. Trotz
großer Hitze haben sich alle Klassen sehr erfolgreich beteiligt. Beim
anschließenden Mittagessen mit Grillwürstchen hatten alle großen Spaß.
Wir freuen uns für die Kinder in Argentinien, für die mit dieser Spende
sanitäre Anlagen und Klassenräume errichtet werden sollen.

 

Projekttage on tour in Hamburg

Nachdem die Kinder im Unterricht ihre Hansestadt in der Theorie kennengelernt hatten, erkundete die Klasse ihre eigene Stadt und dessen Geschichte auf eigene Faust.

Montags stand das „Museum für Hamburgische Geschichte“ auf dem Programm. Die Schüler waren von dem Modell der Hammer Burg begeistert und schauten sich den Schädel, der möglicherweise von Störtebeker sein könnte, fasziniert an. Bei einer Rallye erkundeten die Schülerinnen das Museum im Alleingang.

Am Dienstag wurde das Rathaus unter die Lupe genommen. Die Rallye führte die Klasse in das Gebäude und schärfte den Blick auf die kleinen Details des Gebäudes.

 

Der alte Elbtunnel und eine Fahrt durch den Containerhafen waren weitere Sehenswürdikeiten.

Bei der HVV Rallye durften die Kinder, selbstständig in Kleingruppen, ihre Stadt erobern. Im Erzählkreis wurde von viele freundlichen Begegnungen mit den Hamburgern Bewohnern berichtet.

Ein besonderer Ausflug, war der Spaziergang zu dem Schulmuseum. Die Klasse lief, das Lied „Die Gedanken sind frei“ singend, zur Seilerstraße. Dort erwartete uns zunächst ein einstündiger Vortrag über die Kaiserzeit. Danach durften die Schülerinnen Geschichte hautnah erleben. In Kittelschürzen, Kragen und mit neuem Namen bekleidet, erlebte die Klasse eine Unterrichtsstunde wie zur Kaiserzeit. Frontalunterricht, ein strenger Ton, das Schreiben auf einer Schiefertafel, Ordnung und Disziplin  wurde für viele zu einer Herausforderung, die Keiner so schnell vergessen wird.

Nach dieser Woche wurden viele Seiten im Kulturführerschein gestaltet.

Schüler von Klasse 10 auf dem Katholikentag in Münster

Sechs Schüler unserer Klasse 10 fuhren auf Einladung des Erzbistums zum diesjährigen Katholikentag nach Münster, um auf der Kirchenmeile des Erzbistums Werbung für die Friedensgebets-Aktion der Katholischen Schulen Hamburgs zu machen.

Ankunft in MS bei Regen

Untergebracht im Gemeinschaftsquartier außerhalb fuhren wir jeden Tag in die Innenstadt und mischten uns unter die über 70 000 Teilnehmer des Katholikentages in der Westfälischen Stadt des Friedens. Von der frohen und lebendigen Atmosphäre des Katholikentags angesteckt konnten wir die verschiedensten Veranstaltungen – wie z.B. das Taize-Gebet „Nacht der Lichter“ in der Halle Münsterland oder Konzerte auf den vielen Bühnen in der Innenstadt – besuchen.

Dabei gehörte ein Gang durch Münsters gemütliche „Gute Stube“, dem Prinzipalmarkt, eine Treetboot-Fahrt auf dem Aasee ebenso zum Münster-Programm wie auch der Besuch des Grabes des bekannten Kardinals von Galen im St.Paulus-Dom, den wir ja im Religionsunterricht bereits intensiv kennengelernt hatten.

Zweimal mussten wir allerdings unsere „Freizeit“ in Münster unterbrechen, um unseren „Dienst“ am Stand des Erzbistums Hamburg auf der Kirchenmeile des Katholikentages zu erfüllen. Dort verteilten wir Flyer und Friedenskärtchen zur nun schon traditionellen Friedensgebetsaktion der Katholischen Schulen Hamburgs. Dabei konnten wir u.a. auch dem ehem. Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages, Wolfgang Thierse, vom jede Woche am Donnerstag – Morgen durchgeführten Friedensgebet berichten, bei dem wir – wie zeitgleich alle Schüler der Katholischen Schulen Hamburgs – vor Unterrichtsbeginn für den Frieden in der Welt beten. Voll stolz trugen wir dabei unser Sweat-Shirt mit der Aufschrift „Schulen im Erzbistum Hamburg – Friedensbotschafter“ und kamen so mit vielen anderen Katholikentagsbesuchern ins Gespräch.

Wolfgang Thierse, ehemaliger Vizepräsident des Deutschen
Bundestages, mit einem Gebetskärtchen, das die Schüler auf dem
Katholikentag verteilten.

Jeslord mit den Gebetskärtchen zur Friedensgebetsaktion der

Katholischen Schulen Hamburgs.

Allerdings löste die Aufschrift auf unserem Sweat-Shirt auch eine Diskussion unter den Schülern aus. „Können wir mit gutem Gewissen Werbung für die Katholischen Schulen Hamburgs machen, wo doch unsere KSA zu den Schulen gehört, die vom Erzbistum geschlossen werden sollen?“ – So wurden wir natürlich auch von vielen Besuchern des Katholikentags auf die aktuelle Situation in Hamburg angesprochen. Dabei haben wir von unserer Trauer, unserer Wut über die Schließungspläne, aber auch von den vielfältigen Protest-Aktionen, von der Initiative „Rettet 21“ und jetzt auch von unserer Hoffnung auf Rettung unserer Schule durch die Zusammenarbeit von Erzbistum und Schulgenossenschaft berichtet. Denn vielleicht darf ja unsere Schule eine der Schulen sein, die nun als „Pilotschulen“ das gemeinsame Rettungsprojekt von Erzbistum und Schulgenossenschaft in die Tat umsetzen können.


Dass unsere Schule aufgrund ihrer so guten Arbeit im sozialen Brennpunkt und mit einer multikulturellen Schülerschaft es verdient, gerettet zu werden, brauchten wir gegenüber den Fragenden nicht extra betonen. Denn unsere Katholikentagsgruppe war so bunt und multikulturell, wie es eben unsere KSA ist: Natascha, David und Jeslord aus Afrika, Lorelein aus Südamerika, Raymarc von den Philippinen, Erick aus Polen und nur der Lehrer Martin König-Konerding aus Deutschland.


Voller Eindrücke und neuen wichtigen Erfahrungen kehrten wir per Zug nach Hamburg zurück, wo nun die Prüfungen zum Schulabschluss zu schaffen sind. Die Erfahrungen vom Katholikentag werden uns helfen, alles gut zu meistern und mit neuer Hoffnung uns weiter für die Rettung der KSA zu engagieren.

Martin König-Konerding

„Dann schafft ihr das auch“ – Fünftklässler erleben Theater im Klassenzimmer   Thalia Theater zu Gast an der Katholischen Schule Altona

Plötzlich steht sie da, mitten im Klassenraum. Zunächst unsicher, abwartend, dann mit herausforderndem Blick und selbstbewusst-nörgelndem Grundton: Paulina. Nicht ohne Grund auch Maulina genannt. Und Maulinas Welt ist aus den Fugen geraten. Sie muss die Trennung ihrer Eltern verdauen, die Krankheit ihrer Mutter ertragen und sich nun auch noch an einer neuen Schule zurechtfinden. Der Umzug aus ihrem geliebten Mauldawien in das Neubaugebiet Plastikhausen fällt ihr mehr als schwer.

„Es war einmal … da hatten wir noch alles“, beginnt Schauspielerin Kathrin Dworatzek vom Thalia Theater ohne Umschweife aus dem Teenager-Leben zu berichten, klar und direkt. Im Nu hat die Künstlerin die Fünftklässler der Katholischen Schule Altona in ihren Bann gezogen. Aufmerksam hören die Mädchen und Jungen zu, durchdringen vergangene, lebensfrohe Zeiten mit „geräumigem Zimmer in komfortabler Wohnung, mit ausgiebigen Frühstücken und vielen aufgeschlagenen Büchern auf dem knarrenden Dielenboden“ – und erahnen den urigen Hinterhof, in dem Maulina Gärtner, Chef und Zirkusdirektor zugleich war. Doch nun ist alles anders. Die Wohnung ist klein und ungemütlich, umgeben von endlos asphaltierten Straßenschluchten, und der gemeinschaftliche Garten ist so groß, dass man die Ecken der Rasenfläche beim Liegen mit Händen und Füßen berühren kann.

Fünf Wochen lang haben sich die Stadtteilschüler mit ihrem Klassenlehrer Jan Baugut intensiv mit dem mehrfach ausgezeichneten Werk Die erstaunlichen Abenteuer der Maulina Schmitt – Mein kaputtes Königreich“ des in Hamburg lebenden Autors Finn-Ole Heinrich beschäftigt. „Wir haben Umzugskisten gepackt, Kurzgeschichten geschrieben, Comics gezeichnet und uns sogar im szenischen Spiel ausprobiert“, berichtet Baugut. Gerade dieses Zusammenspiel ermögliche den Kindern den unverkrampften Umgang mit wichtigen Fragen des Lebens und biete viele Anknüpfungspunkte an eigene Erlebnisse. Die Aufführung des Werkes als Klassenzimmerstück gelingt Schauspielerin Kathrin Dworatzek problemlos, dieKommunikation mit den jungen Zuschauern ist direkt und unmittelbar. Die Fünftklässler werden immer wieder neu zu Reaktionen herausgefordert und dabei zugleich mit alltäglichen Problemen der Anerkennung und des Mobbings konfrontiert. Maulina reagiert gekränkt auf die fehlende Anerkennung. „Ich freunde mich doch mit keinem dieser Teebeutel an“, erklärt sie selbstbewusst mit dem Blick auf ihre neuen Mitschüler – und wünscht sich doch nichts anderes als genau das. Schließlich tritt „der lange Lulatsch“ Paul in ihr Leben, dessen unbeholfenes Lächeln ihr jedes Mal wie ein kleiner Sonnenaufgang erscheint. Ein Kumpel, der nicht viel redet und doch so einiges verändert in Paulinas Leben.

Verändert hat das vom Kulturforum21 unterstützte Literaturprojekt des Thalia Theaters auch die Sicht der Altonaer Schüler. „Das war ein tolles Buch, für jedes Alter gut lesbar“, resümiert Lea, ohne das Lob für die Schauspielerin zu vergessen: „Sie haben die Emotionen so toll gespielt“. Jahn-Carlo staunt über das, was sich Dworatzek alles merken kann. „Ich fand es echt krass, dass Sie das ganze Buch auswendig können“, staunt der Zehnjährige, „das könnte ich nicht“. Doch das lässt die Künstlerin nicht unwidersprochen stehen. „Ihr könnt das. Lasst Euch nicht stressen und schaut nicht immer nur auf die anderen, um Euch zu messen“, rät Kathrin Dworatzek mit Blick auf die eigene Kindheit. „Wenn Ihr etwas wirklich mögt, dann setzt Euch dafür ganz und gar ein, und dann schafft Ihr das auch“.
Das Nicken der Schüler zeigt: Maulina hat was bewegt in den Köpfen der Fünftklässler.

Foto 1: „Hier sitze ich“ – Schauspielerin Kathrin Dworatzek als Maulina im Gespräch mit Fünftklässlern der Katholischen Schule Altona (Foto: Christoph Schommer)

Malprojekt zu Asger Jorn in Klasse 4a

 

Altonas Kinder haben Kunst „wirklich verstanden“

Altonas Kinder haben Kunst "wirklich verstanden"Im mit Malervlies abgedeckten Klassenraum der 4b herrscht konzentrierte Ruhe. Die Jungen und Mädchen sitzen auf dem Boden und schwingen ihre in Farbe eingetauchten Pinsel mit üppigen Bewegungen über eine riesige Leinwand.

„Kann ich ein bisschen Rot von Dir haben?“, fragt Felix seine Klassenkameradin Julienne, die gern großzügig teilt. Der grüne Drache des Zwölfjährigen bekommt einen gezielt gesetzten farbigen Kontrastpunkt.

Altonas Kinder haben Kunst "wirklich verstanden"Bei der Kunstaktion „Paintball Colour Explosion“ der Hamburger Deichtorhallen und des Kulturforum21 der Schulen im Erzbistum Hamburg geht es darum, dem dänischen Maler Asger Jorn nachzueifern, seine überaus farbsatten Werke genau zu studieren und einzelne Elemente in unterschiedliche Maltechniken auf die Leinwand zu bringen.Nach „Wunder“, „Urban art“, „Picasso“ und „Bill Viola“ ist dies bereits das fünfte Großprojekt der beiden Kooperationspartner. Im Vorfeld der Ausstellung des dänischen Malers Asger Jorn, die am 21. Juni in den Deichtorhallen eröffnet wird, sind derzeit Hunderte Grund- und Stadtteilschüler der katholischen Schulen im Stadtgebiet kreativ. Gemeinsam mit zwei Kunstpädagogen erarbeiten sie sich – teilweise in jahrgangsübergreifenden Gruppen – auf 2 x 10-Meter-Leinwänden malerische Freiräume. Kinder und Jugendliche aus Altona, Billstedt, Barmbek, Langenhorn und Wilhelmsburg sind an dieser außergewöhnlichen stadtweiten Kreativaktion beteiligt.

Klassenlehrerin Franziska Zoubek und Referendarin Stefanie Conradi sind sichtlich stolz auf das, was ihre Schüler gelernt haben – und wie sie es umsetzen. „Es ist schön zu sehen, wie die Kinder zusammenarbeiten, wie sie sich ausprobieren, mit dem Pinsel umgehen und einzelne Elemente aus den Werken des Künstlers auf ihre ganz eigene Art und Weise interpretieren“, erklärt Zoubek. Gestern habe sie bei einer Unterhaltung zweier Viertklässler den Satz vernommen, Kunst müsse gar nicht schön sein. „Da spürte ich: Die Kinder haben Kunst wirklich verstanden“, resümiert die Pädagogin. Schließlich gehe es um das gemeinsame Tun und um die Inhalte, nicht um schön oder unschön.

Felix und seinen Klassenkameraden gefällt die zweitägige Aktion. „Ist zwar ganz schön anstrengend, aber macht richtig Spaß“, erklärt der Zehnjährige, der sogar auf seine Pause verzichtet, um das Bild zu vollenden. Seine Freunde nicken zustimmend und freuen sich auf das, was noch kommt. Denn die in den Workshops der beteiligten Schulen entstandenen Farbtafeln werden am Eröffnungstag der Ausstellung »Without Boundaries« im Außerbereich und im Ausstellungsgang der Deichtorhallen Hamburg einem großen Publikum gezeigt. Die Grundschüler der Katholischen Schule Altona werden dann mit von der Partie sein – als Besucher und Künstler.

Infos zur Ausstellung: www.deichtorhallen.de

 

Gastspiel des „Fidelen Matuya Theaters“ an unserer Schule

Am Donnerstag, 3.5.18 gastierte das Fidele Matuya Theater an unserer Schule und präsentierte in zwei Vorführungen den Kindern und Lehrern unserer Schule das auf ein Roma-Märchen zurückgehende Theaterstück „Der Clown… und wie die Geige auf die Welt kam!“.

Luna Matuya (gespielt von Franziska Lutz) und Clown Fidelidad (alias Wolfgang Konerding) nahmen die Zuschauer dabei mit auf eine abenteuerliche Reise des Clowns voller Mühen und Hindernisse zum Wasser der Traurigkeit und zum Apfel des Lachens. Diese Reise hilft dem Clown, seiner Berufung zu folgen, etwas ganz besonderes zu sein und den Menschen das Lachen und Weinen wieder zu bringen. Eine Geschichte vom Unterwegssein in der weiten Welt und vom Finden der eigenen Gefühle und der eigenen Lebendigkeit.

Voll Begeisterung und Mitgefühl für das Schicksal und Ringen des Clowns gingen die großen und kleinen Zuschauer unserer Schule bei diesem Stück mit. Vor allem die zahllosen Versuche des Clowns, dem Ruf von Luna Matuya zu entfliehen, sein drohendes Scheitern angesichts vieler Gefahren und Verführungen unterwegs oder seine vielen Fehler und Missverständnisse brachten die Kinder dazu, den Clown auf seiner Reise aktiv und mitfühlend zu begleiten.

Wir danken Franziska Lutz und Wolfgang Konerding und Saad aus Syrien für ihren Einsatz, uns das Erlebnis eines berührenden und begeisternden Theaterstücks zu ermöglichen. Aufschlussreich und interessant war auch das Gespräch, das die Schüler der 5.,9. und 10. Klasse im Anschluss an die zweite Vorführung mit den Darstellern führen konnten. Vielleicht hat dies bei so manchem Schüler den Wunsch wach gerufen, selbst vielleicht einmal einen künstlerischen Beruf zu ergreifen.

Der Wahlpflichtkurs Klasse 9 u. 10 „Berühmte Komponisten“ besuchte das KomponistenQuartier Hamburg in der Peterstraße

Ein Schuljahr lang beschäftigten sich die Schüler des WPK Musik gemäß ihres Themas „Berühmte Komponisten“ mit der Musik und dem Schicksal der verschiedensten berühmten Komponisten der Musikgeschichte. Da passte es zum Abschluss der WPK-Arbeit sehr gut, dass die Schüler am vergangenen Mittwoch, 25.4,18 das KomponistenQuartier Hamburg in der Peterstraße, unweit vom Michel besuchen konnten.
Hier befinden sich aufschlussreiche und lebendige Ausstellungen zum Leben, Wirken und Werk der berühmten Hamburger Komponisten Johannes Brahms, Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emmanuel Bach und Johann Adolf Hasse (und bald auch der Komponisten Gustav Mahler und Fanny und Felix Mendelssohn.
Unter sachkundiger und abwechslungsreicher Führung durch Frau I. Höger konnten wir eine Zeitreise in die Epoche des Barock in Hamburg unternehmen und interessante Aspekte und Details zum Leben und Wirken der drei Hamburger Barock-Komponisten Telemann, Bach und Hasse erfahren.
Besonders beeindruckend war das Erleben des Musizierens auf einem Original Spinett und Klavichord aus Telemanns und Bachs Zeit. Als dann als große Überraschung Georg Philipp Telemann sogar höchstpersönlich erschien (ein Musiker war in die barocke Ver-Kleidung inklusiv Locken-Perücke geschlüpft…) und auf seinem Spinett musizierte, war der Erfolg des Besuches perfekt. Wir danken den Verantwortlichen für die Ermöglichung dieser gelungenen, kurzweiligen Veranstaltung im KomponistenQuartier. Allen anderen Schulklassen unserer Schule können wir einen Besuch dieses ganz besonderen Museums in Hamburgs ehemaligen Gänge-Viertel nur empfehlen.

Erste Infos erhält man auch auf der Homepage des KomponistenQuartiers HH: https://www.komponistenquartier.de/

KQ Einladung Familientag

Klassenreise der zweiten Klassen

…. wir haben Spaß daran, im Regen rumzulaufen 😉

Die Klassen 2a und 2b waren direkt nach Ostern eine Woche auf dem Klinthof in Heidmühlen. Das Wetter war mindestens so abenteuerlich wie die vielen tollen Aktivitäten, die auf dem Hof auf uns warteten. So begannen unsere Tage mit der Fütterung der Pferde, Ziegen, Meerschweinchen und Hühner. Bei den Hühnern haben wir dann morgens die Nester nach Eiern abgesucht (und auch immer welche gefunden).

Bei den Ziegen konnten wir eine erst zwei Tage alte kleine Ziege auf den Arm nehmen und sogar noch die Geburt einer anderen Ziege hautnah miterleben. Das war schon wirklich eine tolle Erfahrung!

Spätestens jetzt war der Hunger so groß, dass wir uns um unsere eigene Fütterung gekümmert haben und ein leckeres gemeinsames Frühstück mit frischen Brötchen und Kakao zu uns genommen haben.

In unserer Freizeit konnten wir dann auf dem Hof Ponyreiten, Bogenschießen, Axtwerfen, die Pferde striegeln, die Ziegen streicheln, auf einem tollen Baumhaus spielen, Tischtennis spielen, Bilder malen, Karten spielen, uns gegenseitig Briefe schreiben, durch den Wald stapfen, die Umgebung erwandern, Stockbrot machen, „die Jungs die Mädchen besuchen“, Fußball spielen, im Sand buddeln und und und

Dass das Wetter uns nicht so wohl gesonnnen war, haben wir da gar nicht bemerkt.

Eine tolle Reise ging dann leider viel zu schnell vorbei.

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