Autoren-Archiv: zoubek

Wenn die Seele drückt…

…oder man plötzlich nicht mehr weiter weiß. 

Wir Beauftragten für Schulpastoral, Winfried Adelmann und Tanja Mittendorff, bieten allen Schüler*innen, Eltern und Kolleg*innen Gesprächszeiten an. Gerade in diesen Krisenzeiten kommen vielfältige neue Aufgaben auf uns alle zu. Das Unterrichten der eigenen Kinder, das Organisieren des eigenen Haushaltes, neben der Arbeit oder Sorgen um die eigenen Zukunft oder erkrankte Angehörige. Wir sind da und hören zu!

Gespräche können helfen,

…sich Dinge von der Seele zu reden.

…wenn man das Gefühl hat, dass es nicht weitergeht, kann Zuspruch helfen.

…Schwierigkeiten innerhalb der Familie besser zu meistern. 

Bitte zögern Sie / zögert nicht mit uns Kontakt aufzunehmen. Schreiben Sie / schreibt uns Ihre /eure Telefonnummer und Uhrzeit, wir rufen Sie /euch zurück.

Winfried Adelmann:     WAdelmann@t-online.de

Tanja Mittendorff:       Tanja.mittendorff@gmail.com

Seelsorge-Hotlines: 
Wir stehen Ihnen und Euch für Gespräche zur Verfügung!

Viele große Herausforderungen sind in diesen Tagen an ganz vielen Stellen zu meistern. Egal ob in Schule oder Elternhaus, im beruflichen oder im privaten Umfeld / manch eine/r kommt dabei an die eigenen Grenzen. Deswegen bieten wir allen Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die den Wunsch nach Begleitung und Gesprächen verspüren, ein offenes Ohr.

Pfarrer Johannes Pricker, Pater Björn Mrosko SJ sowie Barbara Viehoff, Lucia Justenhoven und Martina Scheidle stehen vormittags sowie nachmittags und abends für Ihre und Eure Anrufe (und natürlich auch für Mails) bereit:

Täglich vormittags zwischen 9.30 Uhr und 12.00 Uhr:

Täglich vor allem nachmittags und abends (direkter Anruf möglich):

Gern verweisen wir in diesem Zusammenhang auch auf bestehende Gesprächs-Angebote:

TelefonSeelsorge: Telefon 0800 / 111 0 111

Probleme zuhause, mit der Partnerin oder dem Partner, mit der Familie/ Sorgen um Arbeitsplatzverlust/ Mobbing durch Klassenkameraden in der WhatsApp-Gruppe/ Suchtprobleme, Krankheit, Einsamkeit, Sinnkrise Manche Ereignisse und Verletzungen bringen uns Menschen oft an unsere Grenzen und dann kann ein Gespräch helfen, die Gedanken zu sortieren, neue Wege zu erkennen oder es erm?glicht, sich die Sorgen einfach mal von der Seele zu reden. Dafür ist die TelefonSeelsorge da: Telefon 0800 / 111 0 111 oder 0800 / 111 0 222 oder 116 123.

Kinder- und Jugendtelefon: Telefon 116 111 (MO – SA 14 -20 Uhr)

Gibt es etwas, das Dich aus dem Gleichgewicht bringt? Etwas, das Dich unglücklich macht und Dich denken lässt: Ich weiß nicht mehr weiter. Die Mitarbeiter_innen der Nummer gegen Kummer, dem Kinder- und Jugendtelefon, stehen Dir zur Seite und sprechen mit Dir darüber. Dabei ist es egal, was Dich gerade bedrückt. Stress mit Eltern, Freunden oder MitschülerInnen/ Mobbing oder Abzocke im Internet oder Klassenzimmer/ Angst, Missbrauch, Essstörungen, Depression oder Sucht/ Hab keine Angst, dass die Mitarbeiter_innen des Kinder- und Jugendtelefons Deine Sorgen für lächerlich oder nicht normal halten. Sie machen Dich unglücklich, also ist es vollkommen okay, sich jemandem anzuvertrauen. Die „Nummer gegen Kummer“ ist anonym und die speziell ausgebildeten Berater und Beraterinnen nehmen sich für Dich Zeit, damit du einen neuen Gedanken fassen kannst und eine Idee bekommst, wie es Dir wieder besser gehen kann. Also: Wenn Du Dich gerade mit Deinen Problemen alleine fühlst die Mitarbeiter_innen des Kinder- und Jugendtelefons sind für Dich da. Montags bis Samstags von 14 bis 20 Uhr unter der Rufnummer 116 111.

Besinnungstage des Kollegiums in Nütschau (27.2. bis 28.2.20)

Die letzten Tage im Februar – die letzten Tage vor den Ferien  hatten wir als Kollegium zum wiederholten Mal die Möglichkeit zur Besinnung und Einkehr ins Kloster Nütschau zu fahren, wo uns Martina Scheidle und Bruder Elias bereits erwarteten. 

Diese Tage der Besinnung werden in unregelmäßigen Abständen für Schüler und Lehrer der katholischen Schulen in Hamburg angeboten und sind im Rahmenleitbild der katholischen Schulen zur Schärfung des christlichen Profils und als Bestandteil der Schulpastoral fest verankert. Das Thema unter dem die Tage stehen wird jedes Mal neu festgelegt und abgesprochen.

Für uns stand dieses Mal im Vordergrund, dass uns als Kollegium der Schulalltag immer wieder vor neue Herausforderungen stellt, die bewältigt werden müssen. Erschwerend kommt hinzu, dass durch die bevorstehende Schulschließung immer wieder auf Veränderungen reagiert werden muss. Doch woher soll man die Kraft nehmen, sich den Anfragen jedes neuen Tages zu stellen? Was kann helfen, einen langen Atem zu bekommen, mit Zuversicht, in Liebe und besonnen zu handeln und sich selber dabei treu zu bleiben? Welche Bedeutung kann hier die Botschaft des christlichen Glaubens haben? Kann sie das überhaupt? Daher wurde in der Vorbereitung folgendes Thema gewählt: „Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“ (2 Tim 1,7) 

Zunächst haben wir uns dem Thema einmal von der wissenschaftlichen Seite genähert und geschaut, welche Aspekte in schwierigen und / oder stressigen Lebensphasen helfen können, den Geist der Kraft wirken zu lassen und nicht zu verzagen und damit die eigene Resilienz beeinflussen. Nach diesem Einstieg war jeder persönlich zu einer Reflexion der eigenen Ressourcen eingeladen. Den thematischen Abschluss bildete schließlich eine Erweiterung der Bibelstelle um weitere Zitate aus der Bibel, die zu einem vertiefenden Gespräch über die Wirkung des heiligen Geistes in Kleingruppen führten.

Diese thematischen Einheiten waren wunderbar eingebettet in Phasen der Bewegung, die von Herrn Kania vorbereitet und angeleitet wurden. Diese Spiele ließen uns mal den Geist der Kraft, mal den der Liebe und Besonnenheit spüren. Auch gab es immer wieder Raum, um gemeinsam zu singen (Danke an Herrn Adelmann und Herrn König-Konerding!), zu reden und Gemeinschaft zu erleben.

Um noch lange etwas von dem Geist der Kraft und der Liebe zu spüren und um etwas von ihm mitzunehmen, hat jeder Kollege am Ende der Tage eine Karte mit nach Hause bekommen. Diese Karte wurde vorher von uns allen mit lieben Worten, guten Wünschen und Lob gefüllt. So stellt sie für jeden individuell immer wieder eine Quelle dar, Kraft zu tanken und sich der eigenen Stärken und Fähigkeiten bewusst zu werden.

Die Zeit war kurz aber intensiv und sehr wertvoll! Wir sind sehr dankbar für dieses Angebot und gehen gestärkt wieder zurück in den Schulalltag. Auf diese Weise profitiert nicht nur das Kollegium sondern auch alle anderen an Schule beteiligten (Eltern, Schüler, weitere Mitarbeiter, etc.) von dieser kleinen Auszeit.

Der Hundertjährige, der unsere Schule besuchte

Unsere Schule hatte einen besonderen Besuch.

Hundertjähriger im Gespräch mit Neuntklässlern der Katholischen Schule Altona. Wilhelm Simonsohn ist 100 Jahre alt. Und ein lebendiges Geschichtsbuch. Mit eindringlichen, oft auch humorvollen Erzählungen hat sich der gebürtige Altonaer auf den Weg gemacht, seine Lebens- und Kriegserfahrungen an junge Menschen weiterzugeben. Und die Neuntklässler der Katholischen Schule Altona sitzen Simonsohn an diesem Vormittag fast ehrfürchtig gegenüber.

Konzentriert hören die Jugendlichen dem alten Mann zu, fragen nach – und versuchen zu verstehen. Doch die Welten und Lebenserfahrungen, die im Musikraum der Katholischen Schule Altona an diesem Tag aufeinandertreffen, könnten unterschiedlicher kaum sein. Auf der einen Seite der betagte Zeitzeuge, der als Zweijähriger von einer jüdischen Familie adoptiert wurde, die Naziherrschaft hautnah miterlebte und dessen Vater letztlich den Folgen seiner Deportation erlag. Und auf der anderen Seite Schülerinnen und Schüler, die in Frieden, Demokratie und einem geeinten Europa aufwachsen können – und kriegerische Auseinandersetzungen nur aus den Nachrichten kennen.

„Ich war einfach nur enttäuscht“, erinnert sich Simonsohn an die erste Begegnung mit den Nationalsozialisten. Anfang 1930 nahm er als Zehnjähriger heimlich an einer Wahlversammlung der NSDAP auf der Großen Freiheit teil, „um mal einen echten Prinzen zu sehen“. Denn als Wahlredner war Prinz August Wilhelm von Preußen angekündigt. Doch der erwartete Adlige war nur ein SA-Mann, ohne Krone und Zepter, der auch noch im Berliner Dialekt redete.

„Meine hanseatischen Ohren waren eine andere Aussprache gewöhnt. Ich war einfach nur maßlos enttäuscht“, erklärt Simonsohn, dessen Vater ihn später für seinen Ausflug zuhause den Hintern versohlte. „Doch er hatte sicherlich psychisch größere Schmerzen als ich körperlich“, so der gebürtige Altonaer. 1935 erfuhr der Sohn, dass sein Vater Jude war – und damit aus Sicht der Nationalsozialisten ein Feind des deutschen Volkes. Mit dem Boykott des väterlichen Kohlehandels konnte die Familie das Schulgeld für „Bubi“ – wie Simonsohn wegen seiner schmächtigen Gestalt genannt wurde – nicht mehr aufbringen. „Wir mussten umziehen, ich musste das Gymnasium verlassen und verlor alle meine Freunde“, blickt Simonsohn zurück.

“Sie haben Papa schließlich abgeholt und ins Konzentrationslager Oranienburg deportiert“, erinnert er sich an das Telegramm seiner Mutter, das ihn später als Rekrut bei den Seefliegern in Schleswig erreichte. Denn der Sohn galt auf dem Papier nicht als Jude und wurde mit 18 Jahren Luftwaffenpilot. Seine Aufgabe: Englische Bomber abzufangen und sie am Abwurf der tödlichen Ladung zu hindern. Nach der Rückkehr des Vaters aus der Haft habe er einen völlig veränderten Menschen erlebt: aufgedunsen, kurzgeschoren, seelisch gebrochen.

„Mein Vater hat kein einziges Wort über seine Behandlung im Konzentrationslager verloren“, erinnert sich der Hundertjährige und ergänzt: „Ich habe das nie wieder so erlebt, dass sich ein Mensch sozusagen über Nacht so grundlegend verändert. Er war verschlossen, introvertiert – und ist daran letztlich ein Jahr später gestorben.“

Durch seine persönlichen Erzählungen wird die Geschichte für die Schülerinnen und Schüler der Katholischen Schule Altona anschaulich und lebendig. Auch in ihrer ganzen Widersprüchlichkeit. „Ich war zwar persönlich in der Zwangsjacke eines Soldaten, aber frei von verbrecherischen Taten“ zieht Simonsohn eine persönliche Bilanz.

„Aber ich hatte nicht das Format der Geschwister Scholl, die mit Flugblättern gegen die Nazis gewettert haben – das verdeutlicht schon die Tatsache, dass ich heute hier vor Euch sitze“, räumt er ein. Das Kriegsende sei ein unbeschreibbares Glück gewesen. „Wir können dankbar sein, dass wir am 8. Mai 1945 endlich Frieden bekamen, dass das Morden endlich aufhörte, dass keine Bomben mehr fielen“, erklärt Simonsohn und verdeutlicht den Jugendlichen: „Dass wir eine so lange Friedensperiode haben, das haben wir diesem Europa zu verdanken“. Er selbst habe neulich eine Pro-Europa-Demonstration auf dem Rathausmarkt besucht. Leider seien Soldaten, die das ganze Elend des Krieges mitbekommen haben, nicht vertreten gewesen.

Der engagierte Senior ermuntert die jungen Zuhörer zu eigenem Engagement. „Setzt Euch dafür ein, dass der Friede erhalten bleibt“, mahnt Simonsohn. Das habe ganz wesentlich mit gegenseitigem Respekt und solidarischem Handeln zu tun. Die mit Hass unterfütterten Aussagen der AfD, die auf dem Weg in die Nationalstaaterei sei, lehnt der Hundertjährige strikt ab.

Und er sieht dringenden Handlungsbedarf beim Entwicklungshilfeetat: „Der ist viel zu gering. Ich mache mir große Sorgen, dass wir zu wenig dafür tun, die wirklichen Fluchtursachen in Afrika wirksam zu bekämpfen“. Dies zu verändern sei nun Aufgabe der jüngeren Generationen. Zustimmend nicken die Neuntklässler der Katholischen Schule Altona. Wilhelm Simonsohn blickt abschließend in die Runde – und scheint zufrieden mit dem, was er an Gedanken in den Köpfen der jungen Zuhörer in Bewegung gebracht hat.

Fotos zur freien Verwendung: Wilhelm Simonsohn (100) mit Schülerinnen und Schülern der Katholischen Schule Altona. (Foto und Text: Christoph Schommer)

Wir wünschen eine gesegnete Weihnachtszeit

Am Donnerstag fand das traditionelle Adventssingen in unserer Kirche statt. Der Grundschulchor sorgte für eine besinnliche Stimmung. Einige Grundschulkinder spielten das Krippenspiel vor und wurden vom Chor mit Liedern zur Weihnachtsgeschichte begleitet. Als kleine Überraschung sang der Lehrerchor zwei Lieder. Anschließend wurde in den einzelnen Klassen die Adventszeit mit gemeinsamen Frühstück, Vorlesezeit, Gedichtsvorträgen und Wichteln zelebriert.

Das Weihnachtsfest


Vom Himmel bis in die tiefsten Klüfte ein milder Stern herniederlacht;

vom Tannenwalde steigen Düfte und kerzenhelle wird die Nacht.

Mir ist das Herz so froh erschrocken, das ist die liebe Weihnachtszeit!

Ich höre fernher Kirchenglocken, in märchenstiller Herrlichkeit.

Ein frommer Zauber hält mich nieder, anbetend, staunend muss ich stehn,

es sinkt auf meine Augenlider, ich fühl’s, ein Wunder ist geschehn.

Theodor Fontane

„Vorhang auf!“ Die Bremer Stadtmusikanten der Klasse 4b

Im diesem Jahr hat die Klasse 4b bei ihrer Adventsfeier die Eltern mit ihren musikalischen und schauspielerischen Talenten begeistert. Die Klasse gestaltete die Kulissen und Kostüme selbst. Eine große Freude war in diesem Jahr, dass eine Junge mit seinem Trompetenspiel und ein Mädchen am Klavier das Theaterstück begleitete. Die ganze Klasse sang einige Kanons und die Spielfreude war jedem Kind ins Gesicht geschnitten. Nach dieser Vorführung wollten die SchülerInnen und Schüler die anderen Grundschulklasse ihre Darbietungen zeigen und spielten kurzer Hand am Freitag vor der ganzen Grundschule.

Die 3. Klassen zeigten noch ihr lustiges, englisches Krippenspiel und brachten alle zum Lachen. Die Vorweihnachtszeit wurde so wieder eine herrliche Zeit des Genusses und der Bereicherung.

Holzbläser waren zu Besuch

Die Holzbläser begeisterten mit einem kleinen Konzert die 4. Klässler unserer Schule. Nebenbei erfuhren sie eine Menge über Geschichte, Herstellung und Klang der Instrumente. Vielen Dank für die interessante Vorstellung von den Profis der Staatsoper.

Hier eine kleine Kostprobe

Chorauftritt bei der Wiedereröffnung der Haspa auf dem Schulterblatt

Die Filiale im Schulterblatt hat diese Woche ihre Türen wieder geöffnet. Unsere Chor durfte den Mitarbeiter*innen und Kund*innen den Vormittag etwas verschönern. Mit vielen Norddeutschen Liedern und einigen Kanons zauberten die Kinder den Menschen ein Lächeln ins Gesicht. Zur Belohnung gab es frisches Popkorn und warmen Kakao.

Unsere Solosänger haben den Gästen eine große Freude gemacht.

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