Monatsarchive: Februar 2019

Fairplayer- „Du für die Welt“ kommt nach Altona

Volles Programm für Weltverbesserer: Am 25. und 26. Februar werden sich die Sechst- bis Neuntklässler der Katholischen Schule Altona mit Fragen und konkreten Handlungsansätzen rund um die Themen Klima, Wasser, Flucht und Konsum im Rahmen des von der UNESCO ausgezeichneten Bildungs- und Partizipationsprojekts „Fairplayer“ befassen.

Altersspezifische Inputs regen die Schülerinnen und Schüler an, ihre persönliche Haltung zu überprüfen und Projekte zur Problemlösung zu entwickeln. Eine eigens aufgebaute Erlebniswelt in der Sporthalle ermöglicht den Kindern und Jugendlichen außergewöhnliche interaktive Einblicke in verschiedene Umweltszenarien sowie Gespräche und Diskussionen mit Projektverantwortlichen. Nach den beiden Projekttagen können sich interessierte Schüler für die sogenannte „Fairplayer-Challenge“ bewerben – mit Videos und Projektideen, wie die Welt ein kleines bisschen gerechter werden kann.

„Fairplayer – Du für die Welt“ … kommt nach Altona!

Seit 2014 sensibilisiert die Fairplayer-Aktion junge Menschen an den Schulen im Erzbistum Hamburg, mit sich, anderen und der Umwelt verantwortungsvoll und vorausschauend umzugehen. Die Organisation der Aktionstage liegt in den Händen der Katholischen Jugend Hamburg (KJH).

www.fairplayer.kjh.de
Infos: Max Uhl, uhl@erzbistum-hamburg.de

Vorlesetag zur Heimat Hamburg

Am Dienstag wartete auf die Grundschulklassen ein ganz besonderer Besuch. Zwei Vorleser stellten den SchülerInnen drei neue Bücher vor. Es wurde nicht zu gelesen, sondern auch gesungen, getanzt und viel gelacht. Alle waren ganz begannt und hörten den spannenden Geschichten zu. Nach der Lesestunde lagen in den Klassen die vorgestellten Bücher bereit. Einige Kinder machten sich sofort mit den neuen Büchern vertraut und schmökerten verträumt in den Hamburger Geschichten.

Seekiste voller Bücher von Harvestehude nach Altona

 

Die Augen der Drittklässler fixieren die geschlossene Holzkiste, die inmitten des Klassenraumes steht. Holzwolle lugt aus den Ritzen zwischen den Seitenwänden hervor, die mit schmalen Metallschlössern gesichert sind. Und die Spannung der Drittklässler der Katholischen Schule Altona ist mit den Händen zu greifen. „Dann lasst uns die Kiste mal vorsichtig öffnen“, gibt Klassenlehrerin Angela Statsch von der Katholischen Schule Hochallee das Startsignal.

Viele Wochen lang haben sich ihre Drittklässler vorbereitet, haben lustige, spannende und auch traurige Bücher gelesen, um für ihre Altonaer Altersgenossen die absoluten Lieblingsbücher zusammenzupacken. Mit Feuereifer lösen die Kinder die Schlösser, klappen die Holzwände zur Seite, greifen in die Holzwolle und geben so den Inhalt der Schatzkiste frei: 28 Kinderbücher, selbst gebastelte Lesezeichen und sogar einige süße Leckereien wechseln in Windeseile die Besitzer.

„Klasse, das habe ich noch nicht“, freut sich Bruna, die gern Märchen liest, über ihr neues Buch mit Fabelwesen. Freundin Neslisah vertraut zuhause ganz auf Papas Rat: „Ich mag Moby Dick, die Schatzinsel und Huckleberry Finn. Mein Vater sucht aus und ich lese“, gibt die Drittklässlerin unumwunden zu und ergänzt „meistens passt das auch super“. Mit den Buchgeschenken der Harvestehuder Kinder ist sie sehr einverstanden. Und bei Titeln wie Petronella Apfelmus, Der kleine Drache Kokosnuss oder Max und Moritz ist auch viel Abwechslung dabei.

Das seit nunmehr fast zwei Jahren laufende Literaturvermittlungsprogramms „Leinen los!“,ist  eine Gemeinschaftsinitiative der 21 katholischen Schulen im Stadtgebiet, des Kulturforum21 sowie der Katholischen Akademie, was die Schüler wieder einen neuen Zugang zum Lesen eröffn

Die Idee: Klassen aus dem Grund­schulbereich sowie aus den weiterführenden Schulen befüllen hölzerne Seekisten mit ihren Lieblingsbüchern und bringen diese persönlich an andere Schulstandorte. Dort werden die Bücher gelesen, rezensiert und als Impulse für eigene Aktionsideen ge­nutzt. Und natürlich packen die Schüler neue Kisten, die dann ebenfalls auf die Reise gehen. In den kommenden Wochen wird also wieder eine Seekiste gepackt und von einer Schule zur nächsten gebracht – diesmal von Altona nach St. Georg zur Domschule St. Marien. Leinen los!

Der Garten Eden neu interpretiert

Die Klasse 3b hat in Kooperation mit den Deichtorhallen und dem Kulturforum21 und ein Fotoprojekt über die Schöpfung und die Bibelgeschichte von Adam und Eva gemacht. Zu Beginn des Projektes haben die Kinder die Geschichte von Adam und Eva gehört und verschiedene mögliche künstlerische Darstellungen, der letzten Jahrhunderten, der Bibelgeschichte betrachtet. Bei der Bildbetrachtung und Beschreibung der verschiedenen Darstellungen haben die Kinder herausgefunden, was in den Gemälden ein Paradies bedeuten kann. Anschließend sind den Kindern zu ihrem persönlichen Paradies sehr unterschiedliche Sachen eingefallen: Kuchen, Freiheit, Wünsche, Videospiele, Tiere, Handtuch, mit der Familie rausgehen, ausschlafen, shoppen oder Schwimmbad. Ebenso nannten die Kinder viele Orte: Insel, Italien, Dubai, Flugzeug und Dschungel. Zum Abschluss haben die Kinder verschiedene Szenen, wie z.B. die Vertreibung aus dem Paradies, selbst inszeniert sowie ihre eigenen Vorstellungen präsentiert.

Eine Woche später hat sich die Klasse auf den Weg zu den Tropengewächshäusern des Botanischen Gartens in Planten un Blomen, der Fotolocation gemacht. In kleinen Gruppen haben die Kinder Einwegoveralls angezogen und sich mit dem Fotografen André Lützen an verschiedenen Orten als Adam und Eva versucht – mit großem Erfolg und Spaß! Zusätzlich haben die Kinder sich gegenseitig mit Taschenlampen bei den Fotos ausgeleuchtet.

Es war ein sehr spannendes Projekt, bei dem die Kinder die Bibelgeschichte Adam und Eva neu entdeckt haben, als Adam und Eva „verkleidet“ einzelne Szenen nachspielen konnten und dabei ihr schauspielerisches Talent unter Beweis stellen konnten.

Die Fotos werden im kommenden Jahr, mit den Fotos der weiteren Projekten der Katholischen Schulen zur „Ikonografie in der Gegenwart“ veröffentlicht.

Philine von Borstell

Ausflug ins Chocoversum


In der vergangenen Woche unternahm die 6. Klasse einen Ausflug ins Chocoversum, wo sie das in Gesellschaft über Schokolade Gelernte vertiefen konnte.
Zuerst durfte jeder an dem mit 90 kg Vollmilchschokolade gefüllten Schokobrunnen die leckere flüßige Schokolade probieren. Anschließend gab es einige Informationen über den Kakaobaum und die Ernte. Danach hat jeder seine eigene Vollmilch- oder Zartbittertafel mit verschiedenen Zutaten gestaltet, die bis zum Ende der Führung im Kühlschrank verweilte.
Neben der Containerüberfahrt, den durchgeführten Qualitätsstichproben und den unterschiedlichen Produktionsstätten lernte die Klasse wo Kakao angebaut wird und welche verschiedenen Sorten es gibt. Zwischendurch durften sie an den einzelnen Stationen die Schokolade in den unterschiedlichen Produktionsstufen probieren.
Am Ende erhielt jeder seine eigene Schokoladentafel, durfte sie verpacken und mit nach Hause nehmen.
Alle Schülerinnen und Schüler haben sich sehr auf diesen Tag gefreut und wurden nicht enttäuscht.
Stephie Küster