Monatsarchive: Januar 2016

Auch die Klasse 3 unserer Schule nimmt am Thalia-Projekt „Art-Sharing“ teil.

Auch die Klasse 3b hat am Thalia Projekt „Teilt! – ArtSharing!“ teilgenommen (siehe Bericht der Klasse 7 von Gabi Aden) und zwei Wochen lang an ihren Objekten zum Thema „Gemeinschaft“ im Kunstunterricht gearbeitet. Was macht Gemeinschaft aus? Was ist in einer Gemeinschaft wichtig? Was ist mir so wichtig, dass ich es weitergeben möchte? Anhand dieser Fragen fertigte jedes Kind ein individuelles Objekt, das am 27.01.2016 zum Thalia gebracht, fotografiert, eingetütet und am Tauschautomaten befestigt wurde. Jeder, der dort etwas aufhängt, darf sich etwas mitnehmen. Eine schöne Idee, fand die 3b und hatte Freude daran sich ein Tauschobjekt auszusuchen.
Übrigens wurden fast alle gestalteten Brillen der 7. Klasse schon getauscht. 
Stephie Küster

Flucht als Erfahrung – Ein Projekt der Klasse 9 zur St. Ansgar-Woche

Im Rahmen der St. Ansgar-Woche findet in der St. Theresienkirche neben der Katholischen Schule Altona am Dohrnweg 6 eine Ausstellung zum Thema „Flucht als Erfahrung – persönliche und literarische Erlebnisse mit dem Fremden“ statt. Dort präsentieren die SchülerInnen der 9. Klasse ihre Ergebnisse aus dem Deutsch- und Religionsunterricht, u.a. Plakate, die illustrieren, was Menschen durch ihre Flucht verloren haben, was sie bei sich haben, welche Hoffnungen sie in sich tragen. Auch die Umstände ihrer Ankunft und die Bedingungen ihrer Aufnahme in den Asylbewerberheimen werden kreativ in dieser Ausstellung beleuchtet.

Wir laden alle Interessierten, am kommenden Dienstag, den 2. Februar, um 10:00 Uhr in die Kirche St. Theresien zum Gottesdienst ein und freuen uns auf Ihr Kommen! Die Ausstellung wird noch eine Woche in der Kirche zu besichtigen sein.

Jan Baugut

Klasse 7 und das Projekt Art-Sharing

Klasse 7 hat mitgemacht!

Im Kunstunterricht haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 Brillen entworfen und sie am 21.1.2016 zum Thalia Theater gebracht. Dort gibt es vom 22.1. – 7.2.2016 eine Kunstaktion im Rahmen der Lessingtage 2016 – Um alles in der Welt.

Teilt! – ArtSharing. Dafür haben viele Hamburger Schülergruppen Objekte gestaltet, die in einer Kunstinstallation auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz ausgestellt und getauscht werden können.

Die 7. Klasse und ihre Brillen wurden im Thalia Theater fotografiert, die Brillen wurden eingetütet und anschließend an Tauschautomaten befestigt. Das sind mehrere riesige Würfel auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz. Danach suchten sich die Schülerinnen und Schüler Objekte anderer Schüler aus, die sie mitnehmen durften.

Das Ganze ist eine gelungene Aktion und eine neue Erfahrung, die Spaß gemacht hat.

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Von Syrien nach Deutschland in unser Klassenzimmer

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Kaum ein Thema beschäftigt Deutschland gerade so sehr wie die massenhafte Flucht von Syrern nach Europa. Vieles ist in der Presse zu lesen, zu hören und zu sehen, viel Widersprüchliches und auch Vieles, was Angst macht und Vorurteile schürt. Unsere Schülerinnen und Schüler wollten es genauer wissen, sich ein eigenes Bild machen und so hat die Katholische Schule Altona, mit Unterstützung des Kulturforums 21 Mondial, die Syrerin Hana A. eingeladen. Und diese hatte eine Menge zu erzählen.

Die erste große Pause ist kaum beendet, da drängen sich schon die ersten Schüler der 9. und 10. Klasse in den Musiksaal. Im Raum steht Hana, eine junge, lebensfrohe Frau aus Syrien, ein Laptop ist aufgebaut, der Beamer erhellt die Wand und die Jugendlichen suchen sich schnell einen guten Platz. Anspannung liegt in der Luft und Neugierde spiegelt sich in den Gesichtern. Wer ist sie und was hat sie uns zu berichten? Was hat sie erlebt, woher kommt sie genau? Warum ist sie hier?
Hana gibt einer Scheu vor der Annäherung keine Chance, sondern begrüßt die Schüler gleich auf Arabisch, sie stellt sich vor und fordert jemanden in arabischer Sprache dazu auf, seinen Kaugummi in den Mülleimer zu werfen. Trotz des Nichtverstehens ist es möglich sich zu verständigen, mit Händen und Füßen und dem guten Willen sich auf den anderen einzulassen. Das Eis ist gebrochen und die ersten Schritte zu Erfahrungen mit dem Fremden und der anderen Kultur sind getan. Ab sofort wird deutsch miteinander gesprochen. Hana beginnt ihren Vortrag mit einer Powerpoint-Präsentation, die sich mit Kindern auf der Flucht beschäftigt, aber schon recht bald wird es klar, dass die Fragen der Schüler, keinen Raum für starre Vortragsformen lassen, zu groß ist das Interesse an Hannas Leben, zu groß die Anteilnahme an dem was sie zu erzählen hat. Die Schüler reihen Frage an Frage.
Hana berichtet von der eigenen Flucht, sie schildert die Erlebnisse von Freunden und Verwandten. Ihr Bericht wirkt so plastisch und so berührend, als wäre man selbst Teil ihrer Geschichte. Sie lässt jeden im Raum die schrecklichen Ereignisse in Syrien miterleben, durchleiden und nachvollziehen. Obwohl sich Hanna zurückhält zu konkret zu werden, kann man erahnen, welche Grausamkeiten in diesem Land vor sich gingen und gehen. Und sie hat das alles am eigenen Leib durchlebt. Man merkt bei jedem ihrer Worte die Betroffenheit ihrer Zuhörer und dennoch möchte sie kein Mitleid, das sei für sie das Schlimmste.
Mitgefühl und gegenseitigen Respekt dagegen fordert Hana ein. Sie lebt seit zwei Jahren in Deutschland und hebt die große Hilfsbereitschaft ihrer neuen Heimat hervor. Sie ist dankbar für die Wärme, die ihr und ihren Landsleuten hier entgegengebracht wurde und sie weiß, dass das nicht selbstverständlich ist. Auf Nachfrage nach den Übergriffen zur Silvesternacht, verurteilt sie diese stark und man merkt ihr an, dass sie sich dafür schämt, obwohl sie das nicht zu verantworten hat. Sie bekennt sich zu Deutschland und möchte gerne hier bleiben, sie macht gerade ein Praktikum bei einer katholischen Einrichtung und spricht nahezu fließend die deutsche Sprache, man kann das Gefühl bekommen, dass alle kulturellen Unterschiede überbrückbar sind.

Das gemeinsame Gespräch endet nach eineinhalb Stunden, die Zeit vergeht wie im Flug, es sind mit Sicherheit noch nicht alle Fragen beantwortet, aber man ist sich näher gekommen. Alle Anwesenden haben jetzt ein genaueres Bild, ein menschlicheres Bild davon, was Flucht und Krieg bedeuten. Noch in der Pause stehen die Schüler zusammen und diskutieren das eben Erlebte und auch das Lehrerzimmer – in dem Hana mittlerweile angekommen ist – wird zu einem Ort des Austausches von Erfahrungen und der kulturellen Verständigung.

Jan Baugut

Ein neues Klavier für unseren Musikunterricht

Die Kinder unseres Schulchores der Klassen 2 und 3 haben es geschafft: Bei einem Besuch eines Vertreters der Carl-Bechstein-Stiftung im November 2015 wurde so begeistert in der Chorstunde mitgemacht, dass wir nun bald ein neues Klavier bekommen werden. So gibt es jetzt noch mehr Möglichkeiten, auch am Nachmittag für den Klavierunterricht zu üben, den bei uns Herr König-Konerding in Gruppen erteilt.

Neues aus unserem Schulverein

Unser Schulverein hat einen neuen Vorstand. Wir danken allen, die so lange Jahre die Arbeit geleistet haben, insbesondere Frau Bobe und Herrn Lukatsch. Unsere Schulleiterin Frau Dörnte und unser Elternratsvorsitzender Herr Khiari bleiben mit ihrer Tatkraft und ihrem Einsatz dem Vorstand kraft Amtes weiter erhalten. Neu gewählt wurden Frau Alexandra Bayer als Schriftführerin, Herr Gerd Eichmann als Kassenwart und Herr Adelmann als Vorsitzender.
Die ersten Ziele des neuen Vorstands sind die Aktivierung und Neugewinnung von Mitgliedern. Durch regelmäßige Informationen sollen Mitglieder und Eltern von Zahlungen des Schulvereins erfahren, damit sie erkennen, wie wichtig die Mitgliedschaft ist. Dabei ist auch an Zuschüsse zu Klassenprojekten gedacht wie z.B. Theaterbesuche. Außerdem soll bei den Einschulungen und bei Elternabenden verstärkt für die Anliegen unseres Schulvereins geworben werden. Die Mitgliedsbeiträge sollen dort auch in bar entrichtet und quittiert werden können.
Einige Projekte des letzten Jahres seien hier genannt:
Ausstattung neuer Klassen (Vorschule, 1. und 5. Klasse), je 200 € zur Verfügung der Klassenleitung
Anschaffung einer kabellosen Beschallungsanlage mit einem Handmikrophon, einem Headset, einem CD-Player und einer USB-Buchse für den Sportunterricht für 1000 €.
Bezuschussung des Projektes „Kanonsingen – Wir tragen unseren wöchentlichen Spaß in den Stadtteil“ mit einem Eigenanteil von 600 €, damit die Stadt Hamburg über den Verfügungsfonds Altona-Altstadt über 700 € und der Katholische Schulverband 400 € an Fördergeldern überweisen konnten. So konnten Musikinstrumente und Schul-T-Shirts für alle Chorkinder gekauft und ein professioneller Produzent gewonnen werden, der einen YouTube-Film erstellt hat, den Sie auf unserer Website finden.  (www.youtube, „Sommerzeit – Kanonsingen der Katholischen Schule Altona“)
Bezuschussung des Kaufs von Musikinstrumenten für Kinder der 3. bis 5. Klassen, insgesamt 170,70 € (Elternbeitrag 250 €)
Noch im Dezember 2015 hat die Ernst-Commentz-Stiftung uns 2600 € für Musikinstrumente überwiesen, die dann auf unserem diesjähigen Tag-der-Musik-Konzert im Juni erstmals öffentlich erklingen sollen. Den geforderten Eigenanteil von 400,00 € hoffen wir durch Kuchenverkauf und Spenden bei dem Konzert herein zu bekommen. Wir werden Sie rechtzeitig um Ihre Hilfe bitten.
Bitte unterstützen Sie uns auch weiterhin. Sie sehen, wir setzen Ihre Spende gut und für Ihre Kinder gewinnbringend ein.

Die Sternsinger unserer Schule

Am Freitag zogen die die beiden 4. Klassen unserer Schule als Sternsinger zunächst durch alle Klassen der Schule, sangen Lieder und brachten an den Klassentüren ihr Sternsingerzeichen an.

Anschließend zogen sie durch den Stadtteil und besuchten das Alterheim, ein Hospiz, die Alimaus, verschiedene Pfarrhäuser und Kindertagesstätten. Bei ihren Aktivitäten erfreuten sie nicht nur Jung und Alt, Gesunde und Kranke durch ihre Lieder, sondern sie sammelten auch fleißig Spenden, die für Projekte zur Unterstützung von Kindern in aller Welt eingesetzt werden. Dabei kam die Summe von 411€ zustande. Vielen Dank ihr fleißigen Sternsinger!

Danke auch an Frau Krepele, Herrn Adelmann und Herrn Brass, die mit den Kindern die Aktion vorbereitet und durchgeführt haben!

Wer sich über die Arbeit der Sternsinger weiter informieren will, klicke auf die Seite: www.sternsinger.de

Gesundes Frühstück an unserer Schule

GesundesFrühstück3 GesundesFrühstück2Gesundes Frühstück in unserer Schule
An einem Mittwoch im Dezember hatte die Klasse 3b Besuch von einer Ökotrophologin der EBK e.V. – Ernährungsbaukasten, die mit den Schülerinnen und Schülern zum Thema „Gesundes Frühstück“ arbeitete.
Nach einem Theorieteil zum Ernährungskreis, durften die Kinder selbst das Obst und Gemüse sowie Brot und Käse in kleine Stücke schneiden, um anschließend daraus leckere – und gesunde – Spieße zusammenzustellen. Jedes Kind sollte jedes der vorhandenen Obst- und Gemüsesorten probieren, was erfreulicherweise auch alle getan haben.  In einem zweiten und dritten Durchgang durften die Schülerinnen und Schüler erneut ihre Spieße füllen.
Neben gesunder Ernährung und dem Schneiden lernten die Kinder u.a., dass Essen im Sitzen besser für den Körper ist und die Zunge langsam arbeitet. Sie muss ungefähr zehnmal etwas probieren, bevor sie sagen kann, ob sie es mag oder nicht! Außerdem merkten sich viele Schüler, dass es wichtig ist, vor der Schule zu frühstücken und gesund zu essen, damit man besser „denken“ kann.
Frau Sieben von der EBK laden wir in jedem Schuljahr zu uns in die Klasse ein, um das Thema „Gesunde Ernährung“ stets wieder aufzufrischen. Auch in zahlreichen anderen Grundschulklassen wird das Projekt der EBK genutzt.
Stephanie Küster